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Santa Cruz de Tenerife |
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Einwohner: 205.000, Höhe:
0–200
m,
Santa Cruz de Tenerife ist die Hauptstadt der Insel und
der Provinz, die neben Teneriffa auch La Gomera, La Palmo
und
El Hierro umfasst, und liegt in einer geschützten Bucht
am Fuße des Anaga-Gebirges. In dieser damals unbewohnten
Bucht landete im Jahre 1492 der spanische Eroberer Alonso
Fernández de Lugo und gründete zwei Jahre später
einen Handelsstütz-punkt. In den folgenden Jahrhunderten
musste sich Santa Cruz mehrfach gegen Angriffe der Engländer,
darunter auch den von Admiral Horatio Nelson im Jahre 1797,
verteidigen, die den strategisch wichtigen Hafen einnehmen
wollten. Im Jahre 1732 übernahm Santa Cruz von La Laguna
(San Cristóbal) die Funktion des Verwaltungshauptortes
des Kanarischen Archipels bis zum Jahre 1927, als der Archipel
in zwei Provinzen aufgeteilt wurde. Im Januar und Februar
wird in Santa Cruz mit farbenprächtigen Umzügen
und vielen Straßenfesten der berühmte Carnaval
de Tenerife gefeiert,der einige Wochen dauern kann und mit
dem Fest “Entierro
de la sardina” (= Beerdigung der Sardine) endet.
Sehenswert im Ort und in der Umgebung
Die Kirche Nuestra Señora de la Concepcíon wurde
im Jahre 1502 erbaut, und nach einem Brand im Jahr 1652
im 17. und 18. Jh. restauriert. Das silberbeschla-gene
Kreuz des Eroberers Alonso Fernández de Lugo hängt
unter dem ersten Bogen an der rechten Seite und wird jedes
Jahr am 3. Mai
in einer Prozession für die Fiesta de Santa Cruz mitgeführt.
Gegenüber der Kirche befindet sich in einer ehemaligen
Krankenhausanlage aus dem 18. Jh. das 1998 eröffnete
Museo de la Naturaleza y el Hombre. Hier
werden in der archäologischen Abteilung
umfangreiche Exponate zur Geschichte und Kultur der Altkanarier
gezeigt. Die naturwissenschaftliche Sammlung befasst sich
mit Flora und Fauna der Kanaren und besitzt außerdem
eine beeindruckende Mineraliensammlung. In der Nähe
des Museums liegt in einer großen Markthalle der
Mercado Nuestra Señora de Africa,
in dem die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Insel angeboten
werden. Der Parque
Municipal Garcia Sanabria zählt wegen seiner
Größe
und seines wertvollen, alten Baumbestandes zu den schönsten
Parkanlagen im gesamten Archipel. Von der Plaz Principe
de Asturia führen Treppen zum Museo Municipal
de Bellas Artes, das ehemaligen Franziskanerkloster
unterge-bracht wurde. Im Museum ist eine Sammlung von Gemälden
kanarischer, italienischer und niederländischer Maler
zu sehen. Die dreischiffige Kirche San Francisco wurde
im Jahre 1680 als Klosterkirche erbaut.
Zur Attraktion von Santa Cruz zählt neuerdings das Auditorio
de Tenerife, welches durch seine extra-vagante
Form von weither sichtbar ist.
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San Andrés |
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Einwohner:
4.000, Höhe: Meereshöhe
Der kleine Ort liegt wenige Kilometer nordöstlich von
Santa Cruz de Tenerife und hat einen der schönsten Sandstrände
von Teneriffa, die Playa de las Teresitas, zu bieten.
Sehenswert im Ort und in der Umgebung
Die kleine Kirche San Andrés Apóstol wurde
im Jahre 1747 geweiht und hat in der Fassade einen kleinen
Glockenstuhl. Die Playa de las Teresitas ist fast 2 km lang
und wurde um 1970 mit Saharasand zum weltweit größten
künstlichen Sandstrand aufgeschüttet. |
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San Cristobal de la Laguna |
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Einwohner:
127.000, Höhe:
550 m
La Laguna wurde bereits im Jahre 1496 vom spanischen Konquistador
Fernández de Lugo angelegt und zum Verwaltungszentrum
für den gesamten Kanarischen Archipel bestimmt. Eine
erste Universität wurde hier im Jahre 1701 auf Geheiß von
Papst Clemens XI. von Augustinermönchen gegründet,
die heutige Universität geht auf das Jahr 1817 zurück.
Im Jahre 1723 ging die Hauptstadtfunktion an Santa Cruz über,
das einen Hafen besaß; dennoch blieb La Laguna das
geistige und politische Zentrum der Insel. Seit 1818 ist
die Stadt Bischofssitz. Die Stadt wurde einst im schachbrettartigen
Grundriss angelegt und besitzt im Zentrum prächtige
Adelspaläste und Bürgerhäuser im spanischen
Kolonialstil aus dem 16./17. Jh. In der Karwoche (= Semana
Santa) und zu Fronleichnam finden hier die traditionsreichsten
Feierlichkeiten und Prozessionen der Kanarischen Inseln
statt.
Sehenswert im Ort und in der Umgebung
Die pitoreske Altstadt von La Laguna,
welche von der Unesco
zum Welkulturerbe erklärt
wurde, hat eine Unzahl von historischen Sehenswürdigkeiten
zu bieten.
Von Laguna aus kann man über eine wildromatische
Bergfahrt durch Anagagebirge
bis hin zum Teresitas-Strand fahren. Auch gilt
es als eine der schönsten Strecken, wenn man von La
Laguna aus über den Bergkamm Richtung Nationalpark
und Teide fährt.
Auf dieser fantastischen Fahrt haben Sie zeitweilig Aussicht
auf den
Süden, dann wieder auf den Norden der Insel. |
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Puerto de la Cruz |
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Einwohner: 28.000, Höhe:
Meereshöhe
Am Ausgang des berühmten Orotava-Tales liegt Puerto
de la Cruz, das noch bis in die Mitte des 20.
Jh.s ein kleines Fischerdorf war. Puerto de la
Cruz wurde
im Jahre 1603 als Hafen für Orotava gegründet, über
den fast der gesamten Handel mit Wein abgewickelt wurde.
Der starke
Seegang bereitete stets Schwierigkeiten beim Be- und
Entladen der Schiffe, so dass sich die Export-verladung
ab dem 19.
Jh. auf den Hafen von Santa Cruz verlagerte. Gegen Ende
des 19. Jh.s setzte ein bescheidener Fremdenverkehr ein,
vor
allem von Skandinaviern und Engländern. Als ab
1970 die Touristenströme in den Süden von Teneriffa
zogen, erfolgte eine städtebauliche Erneuerung,
die auf Stranderweiterung, Verkehrsberuhigung, Grünanlagen
und Verbesserung des qualitativen Angebots setzte. Puerto
de la Cruz ist das zweitgrößte Tourismus-zentrum der
Insel.
Sehenswert im Ort und in der Umgebung
An der Plaza de la Iglesia steht die
dreischiffige Kirche Nuestra Señora de la Pena
de Francia, die in den Jahren 1681 – 1697 erbaut
wurde. Im Inneren befinden sich die Figuren der “Virgen
de las Dolores” (=
Schmerzens-reiche Madonna) und des “Santo Domingo”,
die der grancanarische Künstler Luján Pérez
schuf. In der Innenstadt gibt es noch viele schön erhaltene
Gebäude und Kirchen.
Das Castillo de San Felipe wurde
Anfang des 17. Jh.s zum Schutz des Hafens erbaut und
nach dem spanischen König
Philipp IV. benannt, der den Hafen für die Stadt La
Orotava anlegen ließ. Die historischen Räume
werden für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen
genutzt.
Unterhalb der Festung erstreckt sich auf etwa 1 km
Länge
die nach den Plänen des Architekten César
Manrique naturbelassene, dunkelsandige Playa
Jardín.
Im 1972 eröffneten, weitläufigen Loro
Parque sind zwischen tropischen und subtropischen
Pflanzen über
200 Papageienarten zu sehen. Für Unterhaltung sorgen
Shows mit Papageien, Seelöwen und Delphinen. Weiters
sehenswert ist die “Antarktische Welt”, in
der Pinguine von den Falkland-Inseln in ihrem kühlen
Lebensraum zu sehen sind.
Die Anlage des Jardín Botánico geht
auf das Jahr 1788 zurück, als man versuchte, die tropischen
Pflanzen hier an das kühlere Klima des spanischen
Festlandes zu gewöhnen. Nach einigen Misserfolgen
der Pflanzen-haltung am spanischen Hof geriet der Botanische
Garten in Vergessenheit, bis er im Jahre 1859 wiederentdeckt
wurde. Heute kann man hier über 200 Pflanzen- und
Baumarten aus aller Welt bewundern.
Der beliebteste Badestrand ist die Playa
Jardin. Der Lago
Martiánez, einer von Architekten César
Manrique geschaffenen Badelandschaft mit Meerwasserpools
und wunderschönen Grünanlage, lädt auch zum Schwimmen
und Erholen ein.
Spazierweg
Vom Strand Martíanez in östlicher Richtung
zum Strand Bollullo und zum Strand von Ancón und
los Patos und von dort zurück, ca. 41/2 Std.
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La Orotava |
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Einwohner:
36.000, Höhe: 345 m
Das Städtchen liegt inmitten des gleichnamigen Tales etwa 4 km von
der Küste entfernt.
In vorspanischer Zeit war die Siedlung Teil von Taoro, dem reichsten
und größten Guanchen- Reich auf Teneriffa. Seit 1496 bauten
die spanischen Eroberer große Herrenhäuser, später kamen
europäische Handels-herren dazu, die ebenfalls prächtige Villen
und Paläste errichteten, die zum Teil heute noch erhalten sind.
Im Jahr 1648 verlieh König Philipp IV. der Siedlung den Titel einer “Villa” (=
Stadt). La Orotava zählt zu den schönsten
Ortschaften auf der Insel Teneriffa inmitten einer fruchtbaren
und ertragreichen Landschaft.
In La Orotava wird jedes Jahr immer genau eine Woche nach Fronleichnam
mit einer groß angelegten farben-frohen Prozession gefeiert. Für
den Umzug werden auf der Plaza General Franco die berühmten Pflasterbilder
aus farbigem Vulkanstaub aus der Caldera de la Cañadas angelegt.
Sehenswert im Ort und in der Umgebung
Die Altstadt von La Orotava steht unter Denkmalschutz und bezaubert mit
den prächtigen Fassaden und den kunstvoll geschnitzten Balkonen
der alten Paläste und Adelshäuser.
Die Kirche Nuestra Señora de la Concepción wurde
in den Jahren 1768 – 1788 auf einem Vorgängerbau errichtet,
der bei dem Erdbeben von 1705 zerstört worden war. Das Bauwerk gilt
als Meisterwerk des Barock und wurde 1948 zum Nationaldenkmal erklärt.
Hinter dem Palacio Municipal (Rathaus), einem spätklassizistischen
Bau aus den Jahren 1871 –1891, liegt der kleine botanische
Park Hijuela del Botánico, der Ende des 19. Jh.s als
Ableger des Botanischen Gartens von Puerto de la Cruz geschaffen wurde.
An der Calle San Francisco stehen die Casas de los Balcones,
die Casa Fonseca und die Casa Cristobal de Franchy, die beide als einmaliges
Beispiel für kanarische Architektur gelten.
Von der Terrasse des Hospital de la Santísima Trinidad,
einem ehemaligen Kloster, hat man einen wunderbaren Blick über
das Orotava-Tal. An der Eingangstüre des Gebäudes,
das früher als Waisenhaus diente, ist immer noch die “Drehwiege” zu
sehen, in die unerwünschte Kinder heimlich abgelegt wurden. Im Komplex
des ehemaligen Dominikanerklosters aus dem 16./17. Jh. ist heute das Museo
de Artesanía Iberoamericana untergebracht, in dem vor
allem kunsthandwerkliche Gegenstände und Musikinstrumente aus Spanien
und zahlreichen lateinamerikanischen Ländern zur Schau gestellt
werden
Der nördlich der Stadt gelegene Mirador Humboldt soll
sich an der Stelle befinden, an der Alexander von Humboldt bei seinem
Besuch im Jahre 1799 das Profil der Insel studierte und dabei die bis
dahin nicht erforschte Besonderheit der Gesetze der Geobotanik erkannte.
Diese besagen, dass bestimmte Pflanzen nur in bestimmten Höhenlagen
wachsen und somit ver-schiedene Vegetationsstufen an Berghängen
genau zu erkennen und voneinander zu unterscheiden sind. Vom Aussichtspunkt
hat man einen überwältigenden Blick über das Orotava-Tal mit
dem Pico del Teide, 3.718 m, im Hintergrund.
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Icod de los Vinos |
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Einwohner des Bezirkes:
22.500, Höhe: 235 m
Der Ort wurde bereits im Jahre 1501 angelegt und ist
wegen der guten Weine berühmt,
die hier in vielen Terrassen angebaut werden. In der Vergangenheit wurde hier
der vielgepriesene Malvasier-Wein hergestellt, der sogar von Shakespeare als
einer der besten Weine der Welt gelobt wurde. Außerdem steht hier der wohl älteste
Drachenbaum der Insel.
Sehenswert im Ort und in der Umgebung
Die dreischiffige Pfarrkirche San Marcos wurde im 16. Jh.
erbaut. Im Inneren sind zahlreiche Kunstwerke zu bewundern
wie die Artesonado-Decken und die Barock-altäre.
In der Sakristei befindet sich ein etwa 2 m hohes Silberkruzifix, das im Jahre
1673 in Mexiko gefertigt wurde. Nahe der Pfarrkirche steht auf einer Terrasse
der Drago milenario (= 1000-jähriger Drachenbaum) mit einem
Umfang von ca. 6 m und einer Höhe von über 16 m, dessen Alter Botaniker
auf etwa 500 Jahre schätzen. Die Plaza de la Constitución ist von
schönen Häusern mit den typischen, reich verzierten kanarischen Balkonen
umgeben.
Spazierweg:
Von Icod de los Vinos zur Playa San Marcos, ca. 3/4 Std |
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Garachico |
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Einwohner des Bezirkes:
6.000, Höhe: 10 m
Der Ort wurde bereits im Jahr 1496 von dem Genueser Handelsherren
Cristobal de Ponte gegründet und ent-wickelte sich
dank des Hafens zu einer wohlhabenden Stadt. Der Ausbruch
des Vulkans Montaña de Trebejo am
5. Mai 1706 zerstörte den größten Teil der Stadt und die
Hafenanlagen, so dass sich in der Folgezeit die Handelsschifffahrt nach Puerto
de la Cruz
verlagerte und Garachico seine einstige wirtschaftliche Bedeutung verlor.
Sehenswert im Ort und in der Umgebung
Am östlichen Ortsende liegt die Ermita de San
Roque, die zu Beginn des 17.
Jh.s erbaut wurde. Hier findet jedes Jahr am 16. August die beliebte Wallfahrt
Romería de San Roque statt. Daneben
befindet sich das ehemalige Kloster
Santo Domingo de Guzmán aus dem 17. Jh., das heute als Altersheim
genutzt wird. Der wuchtige Palacio de los Condes de Gomera stammt
aus dem 17. Jh. und war Wohnsitz der Grafen von Gomera, die auch auf Teneriffa
Besitzungen hatten. Die Pfarrkirche Santa Ana wurde im Jahre 1506
erbaut und
brannte im Jahre 1706 bis auf die Grundmauern nieder.
Oberhalb des Ortes liegt der Mirador de Garachico, von dem
aus ein wunderbarer Rundblick möglich ist. Einen weiten Blick über das Meer und die Küste
im Nordwesten von Teneriffa hat man vom Mirador Lomo Molino.
Spazierwege und Wanderungen:
Von Garachico zum Freizeitgelände Arenas Negras mit Grill- und Picknickplätzen,
ca. 11/2 Std. |
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Candelaria |
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| Einwohner
des Bezirkes: 12.000, Höhe:
Meereshöhe
Candelaria liegt an der Küste etwa 20 km südwestlich
von Santa Cruz de Tenerife und ist der wichtigste
Wallfahrtsort des gesamten Kanarischen Archipels.
Hier wird am 2. Februar und besonders am 14./15. August
die Schutzheilige der Kanaren,
die dunkelhäutige
Virgen de la Candelaria verehrt.
Der Sage nach wurde die Figur bereits in vorspanischer
Zeit von Guanchen-hirten gefunden und wegen der ihr zugeschriebenen
Wunder in einer Höhle als Heiligtum verehrt. Nach der
Eroberung der Insel erbauten die Spanier neben der Höhle
ein Dominikanerkloster. Bei einer Sturmflut im Jahre 1826
wurde die Statue aus der Grottenkapelle von den Fluten weggespült.
Die heute dort aufgestellte Figur der Candelaria ist eine
Nachbildung aus dem Jahr 1830.
Sehenswert im Ort
Über dem dunklen Strand Playa de Candelaria liegt die
Plaza de la Patrona de Canarias mit der
kleinen Kapelle Santa Ana
aus dem 18. Jh. An der dem Meer zuge-wandten Seite der
Plaza stehen neun überlebens-große Bronze-Standbilder der
berühmtestenMenceys (=Guanchenkönige) von
Teneriffa. Die Basilika Nuestra Señora de
la Candelaria wurde im Jahr
1958 im neoklassiszistischen Stil erbaut. An der Rückseite
der Kirche befindet sich die Grottenkapelle San Blas mit
der Statue der Candelaria. Weiter nordöstlich
vom Platz liegen der Fischereihafen und das moderne Rathaus. |
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Güimar |
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Einwohner des Bezirkes: 15.500, Höhe:
287 m
Güimar liegt im gleichnamigen fruchtbaren Tal etwa 25
km südwestlich von Santa Cruz de Tenerife. Der Ort war
in vorspanischer Zeit Sitz eines Guanchenkönigs. Es
wurden in der Umgebung von Güimar auch zahlreiche Höhlen gefunden, die bei den Guanchen entweder als Wohn- oder Begräbnisstätten
genutzt wurden. Die Pyramidenfunde von Thor Heyerdahl wurden
in einem Völkerkundepark der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht.
Sehenswert im Ort und in der Umgebung
Die dreischiffige Pfarrkirche San Pedro stammt aus dem 17.
Jh. Sehenswert sind die schwarzbraunen Holzdecken im Mudéjar-Stil.
Im Ortsteil Chacona
befindet sich die Hauptattraktion von Güimar, der Parque
Etnográfico Piramides de Güimar (Pyramiden-
bzw. Völkerkundepark), der auf Anregung von Thor Heyerdahl
und des Reeders Fred Olsen eingerichtet wurde. Die sechs
Stufenpyramiden sollen bei den Guanchen als Kultstätten
oder Plattformen für astronomische Beobachtungen gedient
haben. Im Museum wird in einer Multivisionsschau die Geschichte
der Insel dargestellt. |
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El Médano |
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Gemeinde, Einwohner: 1.500, Höhe: Meereshöhe,
El Médano (= Düne) liegt am Fuße der Montaña
Roja (171 m) ganz in der Nähe des Flughafens Reina Sofia
und besitzt den längsten Sandstrand
von Teneriffa. Wegen der hier ständig wehenden Winde
hat sich der Ort vom Fischerdorf zu einem beliebten Treffpunkt
von Seglern und Surfern aus aller Welt entwickelt. Im Hafen
soll im Jahre 1519 der portugiesische Weltumsegler Magellan
vor Anker gegangen sein. |
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Adeje |
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Gemeinde, Einwohner:
13.000, Höhe:
310 m
Adeje gilt als einer der hübschesten
Orte im Süden der Insel
Teneriffa und dient als Ausgangspunkt für
die Wanderungen in der canyonartigen Barranco del
Infierno (= Höllenschlucht).
In Adeje hatte in der vorspanischen Zeit der legendäre
Inselkönig Tinerfe seinen Sitz
und auch die Spanier errichteten hier die erste Siedlung,
da der Barranco del Infierno ganzjährig Wasser lieferte
und so die Wasserversorgung gesichert war. Adeje entwickelte
sich aufgrund der günstigen Wasserverhältnisse
zu einem Zentrum des Zuckerrohr-anbaus.
An der Küste liegt das Gemeindegebiet Costa
Adeje,
das bis zum Hotel Troya reicht.
Hier wurden in den letzten zwanzig Jahren die Touristenhochburgen
von Playa de las Américas errichtet, die allerdings
keine Billigreiseziele mehr sind. |
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Puerto de Santiago
/ Los Gigantes |
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Einwohner:
800, Höhe: Meereshöhe,
Puerto de Santiago hat sich in den letzten 20 Jahren von
einem kleinen Fischerdorf zu einem modernen Tourismuszentrum
entwickelt, das sich mit der Acantilado de los
Gigantes im Norden einige Kilometer an der Küste entlangzieht. Als
Herzstück gelten die schwarzsandige Playa
de la Arena und der neu angelegte Yachthafen in Acantilado de los Gigantes.
Bei Acantilado de los Gigantes fallen die bis zu 500
m hohen Küstenfelsen auf. |
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Vilaflor |
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Einwohner: 1.600, Höhe:
1.466 m
Vilaflor ist der höchstgelegene Ort der Kanaren und
liegt umgeben von Kieferwäldern im Norden und weitreichenden
Obst- und Gemüseplantagen im Süden am Fuße
des 2.405 m hohen Sombrero de Chasna. Der Ort ist ein beliebter
Ausgangspunkt für Wanderungen in die faszinierende Bergwelt
des Teide-Massivs. Wegen seines milden Klimas wird Vilaflor
auch gerne als Luftkurort aufgesucht. Außerdem
wird in Vilaflor auch der traditionelle kanarische Ringkampf,
der Lucha Canaria, ausgetragen.
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zum
Seitenanfang |
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